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Der Gesichtsausdruck von Pep Guardiola spricht Bände: Ungläubig schlägt der Spanier am Spielfeldrand die Hände über dem Kopf zusammen, in den Augen ein Ausdruck von Staunen und Bewunderung. Wer den Erfolgscoach zu dieser selten Reaktion bewogen hat? Natürlich Robert Lewandowski: Der Pole verwandelte am Dienstag den Rückstand seiner Bayern nicht nur in drei Punkte, sondern brach im Vorübergehen eine Reihe von jahrzehntealten Rekorden.Dabei war es Pep Guardiola, der mit Lewandowskis Einwechslung in der Halbzeit beim Stand von 0:1 gegen Wolfsburg den Wahnsinn erst möglich gemacht hatte. Sechs Minuten später rasselte es das erste Mal im Gebälk, zwischen der 51. und der 60. Minute schob der Stürmer insgesamt fünfmal ins Wolfsburger Tor ein, dabei zweimal nach Vorbereitung von Douglas Costa. Eine besondere Augenweide der letzte Treffer: Nach einer sauberen Rechtsflanke von Götze setzt Lewandowski zum akrobatischen Seitfallzieher an und trifft das Wolfsburger Tor. Keine Frage: An diesem Abend sollte dem 27-Jährigen einfach alles gelingen.Am Dienstag sorgte er nun für mehr als bewundernde Reaktionen bei Augenzeugen in der Allianz Arena – sowohl im eigenen Team als auch beim Gegner Wolfsburg. VfL-Trainer Dieter Hecking nach der 1:5-Niederlage: „Was soll ich sagen? Ein Weltklassestürmer hat fünfmal aufs Tor geschossen und hätte siebenmal treffen können.“Und Bayern-Kollege Jérôme Boateng beeilte sich laut Spiegel klarzustellen, dass der Matchwinner im Training gegen ihn nie so oft treffe, musste aber dennoch einräumen: „Es ist wahnsinnig schwer, gegen ihn zu verteidigen. Ich freue mich, dass er in meiner Mannschaft ist.“