nike air max 43

ie erste Version des Sneakers war eine Enttäuschung

Seit Jahren warten nicht nur die Anhänger der Filmreihe, sondern vor allem Sneaker-Fans, dass Nike endlich die Vision für die Zukunft entwickelt. Schon vor vier Jahren gab es eine limitierte Sonderedition des Film-Turnschuhs. Nike stellte damals nur 1500 Stück der grauen Air Mags mit blauen LEDs her. Die sahen zwar schon ziemlich genau so aus wie die Originale im Film, doch die entscheidende technische Besonderheit, die selbstschnürenden Schuhbändel, fehlten.

Das störte die Turnschuh-Fans nicht, im Gegenteil: Die Sneaker konnte man damals nicht im Schuhhandel kaufen, sondern nur im Internet ersteigern. Insgesamt 4,7 Millionen Dollar nahm Nike damit ein – das sind mehr als 3000 Dollar pro Schuhpaar. Nike spendete den Erlös damals an die Stiftung von Michael J. Fox. Der 54-jährige Schauspieler ist schon vor Jahren an Parkinson erkrankt, seine Stiftung unterstützt die Forschung nach einem Heilmittel.

So bekommt man die Schuhe

Auch der Gewinn aus den neuen Schuhen mit den automatischen Schnürsenkeln soll nun wieder an Fox’ Stiftung fließen, kündigte Nike an. Wieder wird man die Schuhe nur ersteigern können, im Frühjahr 2016 soll es soweit sein. Wie viele Exemplare verkauft werden, teilte das Unternehmen nicht mit.

Laut Nike werden die Schnürsenkeln nicht nur durch einen einfachen Elektromotor angezogen. Man habe mit digitaler Technik vielmehr intelligente Turnschuhe entwickelt, die die Bewegungen und Bedürfnissen des Trägers erkennen und sich individuell anpassen.

Der Zurück-in-die-Zukunft-Schuh sei nur ein erster Schritt, man experimentiere mit der Technik auch in anderen Sportarten. „Wir haben angefangen, indem wir etwas für einen fiktionalen Film entwickelt haben, es dann in die Realität verwandelt und dabei eine neue Technologie erfunden, von der alle Sportler profitieren werden“, sagt Nike-Chef Mark Parker.